Am 7. Juni 2026 besuchte die Schriftstellerin Barbara Ortwein, deren dreibändige Texas-Saga über die Auswanderung tausender Deutscher im 19. Jahrhundert im Karl-May-Haus zu haben ist, das Geburtshaus des literarischen Abenteurers, der auch sie inspiriert hat. In ihrer Begleitung zwei historisch interessierte Menschen aus Spillville, Iowa. Eileen Tlusty und ihr Mann Michael Klimesh waren auf Europareise in das Heimatland ihrer tschechischen Vorfahren extra nach Hohenstein-Ernstthal gekommen, um etwas mehr über Karl May zu erfahren. Der Lokalhistoriker hat Barbara Ortwein bei Recherchen zu einem Buch über den Aufenthalt des Komponisten Antonín Dvořák (1841-1904) in seinem Heimatort sehr geholfen. Die in Vorbereitung auf diesen Besuch gelesene englischsprachige Ausgabe des Ölprinzen fand er interessant.
Indem unser Vereinsmitglied Andreas Barth die internationalen Gäste durch das Karl-May-Haus führte, konnten wir dieses zum wiederholten Male bei seiner Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.
Im Anschluss an den Museumsbesuch gab es in den Vereinsräumen des Silberbüchse e.V. zur Stärkung kräftigen sächsischen Kaffee und hausgebackenen Pflaumenkuchen, bevor die in Aufbau befindliche Indianistik- und Western-Ausstellung in Augenschein genommen wurde. Eine derart umfangreiche Sammlung hatten die Besucher aus dem Mittleren Westen der USA nicht im beschaulichen Karl-May-Geburtsort erwartet.